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Der Markenname „Diesel“ wurde 1978 von dem italienischen Modedesigner Renzo Rosso erfunden, der die Firma 1985 gekauft hat und bis heute noch Eigentümer und Geschäftsführer ist. Renzo Rosso ist unter ärmlichen Verhältnissen auf einem Bauernhof aufgewachsen. Er wollte schon als Kind Mode entwerfen. Als er seine erste Jeans auf der Nähmaschine seiner Mutter selbst genäht hatte, kam sie ihm aber viel zu steif und zu sauber vor. Er rieb sie deshalb so lange über einen Betonboden, bis er sich in der weichen Hose wohlfühlen konnte. Es war aber nicht so einfach, diese Jeans zu verkaufen, da sie zu gebraucht aussah. Erst ein deutscher Händler aus Düsseldorf glaubte an den Erfolg und so begann die Geschichte der Diesel-Jeans mit ihrem heute weltbekannten Used-Look.
Der Sitz der Firma Diesel ist in der italienischen Stadt Molvena und es gibt Filialen in zwölf anderen Ländern der Welt. Weltweit hat Diesel rund 1.300 Angestellte und betreibt etwa 200 Filialen, die zur Firma gehören. Der Jahresumsatz liegt bei ca. einer Milliarde US-Dollar. Unter dem Modelabel Diesel werden Jeans, Jacken, Accessoires und Parfums angeboten. Einige Diesel-Jacken aus den 1990er Jahren haben heute fast schon Kultstatus erreicht und werden wie Raritäten behandelt. Besonders gut verkaufte sich in den 1990er Jahren eine Jeans mit den Namen „Saddle“. Diese Hose war eine Five-Pocket-Jeans mit Karottenschnitt und einem recht engen Fußabschluss. Auch heute werden von anderen Herstellern noch Jeans nach diesem Schnitt angeboten.
Im Februar wurde auf der New York Fashion Week die erste Prêt à Porter-Kollektion von Diesel unter dem Namen „Diesel Black Gold“ vorgestellt.
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